Noch mehr Geld für die Armee? SVP-Finanzpolitikerin Esther Friedli bremst

Teilen Sie jetzt den Beitrag:

Facebook
WhatsApp

Zuerst die Strategie, dann das Geld

Salzmanns Partei- und Ratskollegin Esther Friedli aber bremst. Sie wolle zuerst Antworten von Bundesrat Martin Pfister und seinem Verteidigungsdepartement VBS: «Mit Geld allein lösen wir keine Probleme. Es braucht eine Strategie. Diese fehlt mir nach wie vor», sagt Friedli in der «Samstagsrundschau».

Sie erwarte auch Reformen im VBS. Es gebe dort immer noch einen Wasserkopf, der wenig zu tun habe mit der Verteidigungsfähigkeit. Auch habe das VBS in der Vergangenheit nicht gerade brilliert bei Rüstungsprojekten.

Die Schuldenbremse dürfe man auf keinen Fall anritzen, sagt Friedli. Wenn man damit anfange, kämen sofort die nächsten Begehrlichkeiten. «Man würde die Büchse der Pandora öffnen.» Ablehnend hat sich vor wenigen Wochen auch SVP-Präsident Marcel Dettling geäussert. Die SVP sei sich uneinig, sagt Friedli. «Es braucht noch interne Diskussionen».

Zum Artikel